Notiz Nr.1

Notiz Nr. 1

 

Ich fühle mich verpflichtet, den folgenden Artikel auch bei mir zu veröffentlichen. Wir brauchen mehr kritische und aufgeklärte Patienten.

Klaus Höner

23. Mai 2004

KREBS UND ALTERNATIVE THERAPIEN

Dieses ist eine Kopie aus NEWSLETTER HEILPRAKTIKER  vom  23. Mai  2004, herausgegeben der Fa. MED-CON   Wolfgang Lammery & Co GbR   Medicus-Consult, 44866 Wattenscheid, Krayer Straße 27

Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat am 14.5.2004 gemeldet: Bei alternativen Methoden zur Krebs- Behandlung fehlen aus Sicht der Deutschen Krebsgesellschaft noch zu oft wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit. ''Es wird viel behauptet, was einfach nicht stimmt'', sagte der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft (Frankfurt/Main), Professor Dr. Peter Drings, in einem dpa-Gespräch. Alternative Methoden seien ''eigentlich unnötig, weil wir Methoden brauchen, die bewiesen sind''. Zu Mistelpräparaten etwa, die unter anderem bei Tumoren eingesetzt werden, gebe es bislang keine Studie, die die Wirksamkeit eindeutig belege, sagte der Schulmediziner Drings. Die alternativen Methoden haben ihm zufolge in Europa und in den USA enorm zugenommen. ''Das ist ein riesiger Markt.'' Das Verhalten von Krebskranken, die auf solche Therapien setzen, sei durchaus verständlich. ''Die Patienten greifen nach etwas, was ihnen als Strohhalm dargestellt wird.'' Viele der Verfahren seien auch gut verträglich und nicht gefährlich. Bei den meisten Ärzten, die so genannte sanfte oder biologische Methoden anwendeten, stehe das Motiv zu helfen, im Vordergrund, betonte Drings. Er ist Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik in Heidelberg.


Wir meinen hierzu: Die Aussage ''wir brauchen Methoden, die bewiesen sind'', ist ein Offenbarungseid der Schulmedizin. 1960 las man in einer Festschrift der Deutschen Krebsgesellschaft, dass die Geißel Krebs bis zum Jahr 2000 der Geschichte angehören wird. Vorsorgeuntersuchungen und die Strahlentherapie - damals als Wunderwaffe betrachtet - würden diesen Tod besiegen. Heute haben wir 2004 und die Krebstoten sind mehr und nicht weniger geworden. Und hätten wir nicht die Chirurgie und die alternativen Methoden, wäre die Zahl der Toten noch viel höher. Dort wo die Chirurgie nichts zu leisten vermag - zum Beispiel beim Blutkrebs - haben wir erschreckende Zahlen und eine erschreckende Hilflosigkeit. Aber auch eine erschreckende Überheblichkeit der Schulmedizin. So hatte im Fall des krebskranken Dominik ein Professor der Uniklinik Münster den Antrag auf Entzug des medizinischen Sorgerechts damit gestützt, dass gerade bei Kindern die Heilungschancen bei herkömmlichen Methoden ''mit 75%  besonders hoch'' sind. Da gehört schon eine ganz schöne Portion Kaltschnäuzigkeit und Menschenverachtung dazu, eine Methode, die allgemein unter 50% und bei Kindern 75% Heilungschancen bietet als ''in ihrer Wirksamkeit bewiesen'' zu klassifizieren. Und eine Methode als ''brauchen wir eigentlich nicht'' hochnäsig abzulehnen, an der der kleine Dominik gesund geworden ist. Trotz oder weil sie nicht schulmedizinisch ist.

Wie stellen sich denn die Herren Professoren eigentlich eine Studie vor, die die Wirksamkeit, sagen wir der Zellstofftherapie, an der der kleine Dominik gesundete, beweisen soll ?  Sollen wir 100 Kindern nehmen, die den Tod vor Augen haben und 50 mit Placebos und 50 mit der Zellstoff-Viatl-Therapie behandeln? Und vorher drei Millionen auf das Konto des Professors überweisen? Gegen das andere mögliche Studiendesign, 50 Kinder schulmedizinisch und 50 Kinder alternativmedizinisch zu behandeln, wehren sich ja die Professoren wie der Teufel gegen das Weihwasser. Mit Recht, denn was da rauskommen würde, ist ja klar... Weil derartige ''Studien'' ja tagtäglich ablaufen und ausdiagnostizierte und austherapierte Patienten alternativ- und komplementärmedizinische Praxen täglich in Massen gesund und geheilt verlassen. Einziges Manko dieses Wirksamkeitsnachweises: Es gibt keine Millionen auf Professoren-Konten. Damit können die Patienten nicht nur leben, sie tun es auch !

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