Rauchen

Gegen den Blauen Dunst! 

Dicke Luft lässt alle leiden.

Raucher schaden nicht nur sich, sondern auch ihren Mitmenschen. Das Passivrauchen erhöht Studien zufolge die Gefahr, an Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

Allein an einem durch Passivrauchen ausgelösten Lungenkrebs sterben jährlich 400 Menschen in Deutschland. Täglich sterben bundesweit rund 330 Raucher an den Folgen ihres Tabakkonsums, Tendenz steigend. 

Nicht nur Ihr Herz freut sich.

Wie Ihr Körper Ihnen fürs Aufhören dankt:

  • Nach 20 Minuten ohne Zigaretten sind Puls und  Blutdruck normal, Hände  und Füße besser durchblutet. Nach acht Stunden verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Körpers.
  • Nach 24 bis 48 Stunden sinkt bereits das Herzinfarktrisiko. Der Geruchs- und der Geschmacksinn verbessern sich.
  • Nach zwei Wochen bis neun Monaten stabilisiert sich der Kreislauf, die Lungenfunktion verbessert sich, Hustenanfälle und Kurzatmigkeit gehen zurück. Das Immunsystem wird gestärkt.
  • Nach einem zigarettenlosen Jahr sinkt das Risiko eines Herzinfarktes auf die Hälfte.
  • Nach fünf nikotinfreien Jahren halbiert sich das Risiko, an Lungen-, Mund-,  Luft- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken.
  • Nach 15 Jahren hat man das gleiche Herzinfarktrisiko wie ein Nichtraucher. 

Bleiben Sie in Form.

Wer das Rauchen aufgibt, muss nicht überflüssige Pfunde ansetzen.

Viele Menschen, die das Rauchen aufgegeben haben, kämpfen danach gegen überflüssige Pfunde. Wichtig zu wissen: Der Körper des Rauchers steht unter permanentem Stress, was zu einem erhöhten Kalorienverbrauch führt. Wird der Stressreiz weggenommen, normalisiert sich der Stoffwechsel. Das bedeutet: Ohne Verhaltensänderung gibt es eine Gewichtszunahme.

Notieren Sie Ihr Gewicht, wenn Sie der Zigarette entsagen, und versuchen Sie es zu halten. Dieses gelingt besser, wenn Sie statt drei großer Mahlzeiten fünf kleinere essen. Meiden Sie fettreiche Nahrungsmittel, und greifen Sie zu ballaststoffreicher, kohlenhydratbetonter Kost.

Häufiger Fehler: Ersetzen Sie den Griff zur Zigarette nicht durch den Griff zu Süßigkeiten.

Außerdem sollten Sie sich vornehmen, Ihren Lieblingssport möglichst regelmäßig auszuüben. Jede Steigerung Ihrer körperlichen Aktivität beeinflusst den Stoffwechsel günstig und hilft, Ihr Gewicht unter Kontrolle zu halten. Gewichtsfanatiker sollten daran denken, dass ein paar Pfund über dem Normalgewicht nicht schädlich sind (das so genannte Wohlfühlgewicht). Nur nicht gleich übertreiben.

Aktive Nichtraucher.

Wer in der heutigen aufgeklärten Zeit noch raucht, ist dumm und verantwortungslos. Wer im Beisein anderer Menschen raucht, die nicht dieser unheilvollen Sucht verfallen sind, benimmt sich egoistisch und begeht vorsätzliche Körperverletzung an seine Mitmenschen.

Es wird Zeit, dass die verantwortlichen Politiker endlich einschreiten und Gesetze zum Schutz der Nichtraucher ( besonders der Kinder ) erlassen. Leider sind sie im Moment noch zu feige dazu. Es könnte zu viele Wählerstimmen der Raucher kosten. Die Tabaksteuer, die unser Staat kassiert, bringt weniger ein als die Folgekosten dieser Sucht. Da der Staat aber nicht diese Folgekosten trägt, sondern die Krankenkassen, also wir alle, sind auch die hohen Steuereinnahmen ein Grund, trotz besseren Wissen, das Rauchen zu tolerieren.

Die Nichtraucher, die in der Mehrheit sind, sollten also aktiver werden, ihre Stimmen erheben und den feigen Politikern die Richtung zeigen. Besonders für unsere Jugend muss es schick und “cool” sein nicht zu rauchen. Unsere Jugend hat die größte Chance aller Zeiten gesund sehr alt zu werden. Hoffen wir, dass diese Chance nicht durch den Unverstand und die Gleichgültigkeit der Menschheit vertan wird.

Schüßlersche Biochemie.

Wer trotz Nikotinkaugummi Probleme mit dem Absetzen der Zigaretten hat, sollte die Entwöhnung mit Biochemie Nr. 7 ( Magnesium phos. ) unterstützen. In Zeiten der Übernervosität jede Stunde eine Tablette langsam im Mund zergehen lassen. Das überreizte Nervensystem beruhigt und entspannt sich mehr.

Zum Entgiften und zum Stärken der Nerven empfehle ich, ein paar Tage lang die Nr. 5 (Kal.phos.) fünfmal täglich je 2 Tabletten langsam im Mund zergehen zu lassen.

Wer die Schäden feststellen möchte, die durch das Rauchen schon im Organismus entstanden sind, dem empfehle ich die “Kristallisationsanalyse”. Sie gibt ausführlich Auskunft, in welchem Zustand sich der Organismus befindet.

                                                              Klaus Höner,   Juli 2001

Copyright 2001 by Klaus Höner, 47199 Duisburg, Grafschafter Straße 201. Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe, der Aufnahme auf Tonträger und Wiedergabe in Rundfunk oder Fernsehen sowie der Übersetzung vorbehalten

suchticker.de - die Seo Suchmaschine