Rheuma+Gicht

Rheuma!

Rheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene und äußerst schmerzhafte Erkrankungen an Muskeln und Gelenken, denen die Wissenschaft noch nicht völlig auf die Spur gekommen ist.

Ganz grob unterscheiden wir rheumatische Erkrankungen in Muskel- und Gelenkrheuma.

Menschen, die von Rheuma gequält werden, brauchen bei der Bekämpfung dieser Erkrankung sehr viel Zeit und Geduld. Die Veranlagung zu rheumatischen Erkrankungen ist erblich. Zusätzlich spielen natürlich noch viele Faktoren eine Rolle.

In etwa 60 % der Fälle gingen dem Krankheitsausbruch Mandelentzündungen, Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen, Zahnwurzel- und andere Eiterungen voraus, die nicht ganz ausgeheilt wurden. In den letzten Jahrzehnten tauchte aber immer häufiger die Übersäuerung im Organismus als Ursache auf. Eine der typischen Wohlstandserkrankungen, hervorgerufen durch Fehl- oder Überernährung. Bleibt das Stoffwechselprodukt “Harnsäure” in zu hoher Konzentration im Körper, richtet es Schaden an.

Die harnsauren kristallinen Ablagerungen findet man besonders in den Gelenken ( Sie können aber auch im Muskelgewebe oder Bindegewebe abgelagert sein, wo sie verhärtete, knotige und schmerzhafte Verkrampfungen bilden ).

Im Anfangsstadium richten sie erst unbemerkt schon großen Schaden an. Die schützende Knorpelschicht im Gelenk wird angegriffen und zerstört. Erst in diesem Zustand macht sich das Gelenk durch heftige Schmerzanfälle und Entzündlichkeiten bemerkbar. Dieses kann sogar zu kurzzeitigen Fieberschüben führen. Der akute Gelenkrheumatismus ist nun vorhanden. Bekommt man ihn nicht in den Griff, geht er in den chronischen Gelenkrheumatismus über. Wir sprechen dann auch von “Gicht”.

Besonders oft werden die Zehen- oder Fingergelenke betroffen. Die betroffenen Gelenke verwachsen durch die Entzündungen und steifen ein. In diesem Zustand ist eine Heilung nicht mehr möglich. Man kann aber diesen zerstörerischen Prozess immer noch aufhalten und stoppen.

Bei der Vielschichtigkeit der rheumatischen Erkrankungen ist es natürlich auch sehr schwer, die richtige Behandlungsart zu finden. Wie schon am Anfang erwähnt: Geduld ist angesagt.

Erste Voraussetzung ist hierbei die Durchführung einer geänderten Lebens- und Ernährungsweise. Langjährige Fehler müssen ausgemerzt werden. Dazu gehören insbesondere das Vermeiden der typischen Säurebildner:

  • Rauchen, sogar das Passivrauchen (längerer Aufenthalt in verräucherten Räumen).
  • Übergewicht (übergiftet den Organismus, starke Gichtgefahr).
  • Alkohol (besonders Bier. Eine größere Menge Bier auf einer Feier kann einen neuen  Gichtanfall auslösen).
  • Kaffe oder schwarzer Tee.
  • Zucker.
  • Schweinefleisch, auch Wildschwein (von den Fleischsorten der größte Säurebildner). Rindfleisch ( ist etwas günstiger als vom Schwein). Geflügel ist als neutral zu bewerten.
  • Eiweiß im Übermaß Der Organismus braucht Eiweiß, aber pflanzliches Eiweiß ist dem tierischen vorzuziehen. Übermäßiges Eiweiß übersäuert nicht nur den Organismus, sondern schädigt auch noch die Leber.

Die Entgiftung des mit Harnsäure überladenen Organismus ist an den Anfang der Behandlung zu setzen. Eine “Kristallisationsanalyse” sorgt hierbei für die Grundlage. Durch die Analyse wird festgestellt, was und in welchem Maße alles im Organismus falsch läuft. Danach kann individuell ein ausführlicher Behandlungsplan aufgestellt werden. Der Patient sollte diesen Behandlungsplan peinlich genau einhalten, denn nur dann sind große Heilungsaussichten zu erwarten. Außerdem wird durch die Kristallisationsanalyse eine genaue Fernbehandlung erst möglich gemacht.

Da ich als Tierheilpraktiker nicht für Menschen eine K.-Analyse machen lassen darf (dem Gesetz nach bin ich dann ein verbotener Gehilfe), sollten Sie sich in Ihrem Wohnort einen Heilpraktiker oder Arzt suchen, der die Analyse veranlassen kann, bis das in meinen Augen schwachsinnige Gesetz mal zum Wohle des Menschen geändert wird.

Der Behandlungsplan besteht meistens aus zwei Teilen:

1. Ernährungsvorschrift Eins oder Zwei, je nach Auswertung der Kristallisationsnalyse.

2. Einnahme bestimmter Mineralsalze in biochemisch reiner Form und Verdünnung. Der Einnahmeplan variiert stark und wird alle drei Monate den Erfordernissen angepasst. Die Erfordernisse werden durch eine jeweils aktuelle Kristallisationsanalyse neu festgelegt. Bei guten Besserungen des Allgemeinzustandes kann sich der Zeitraum bis zu einer neuen Analyse auch bis zu einem halben Jahr verzögern. Da die biochemischen Mineralsalze preiswert sind, ermäßigen sich dadurch die Behandlungskosten deutlich.

Klaus Höner, Mai 2001

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Betrifft: Rheuma.

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